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Seit 1860 am Neustädter Markt in Hildesheim

Einer der ältesten Ofenbaubetriebe Norddeutschlands

166 Jahre an derselben Adresse, geführt in fünfter Generation von Joachim Baule. Was 1860 in einer Ofenfabrik im Hinterhof begann, ist heute ein Betrieb, der Kachelöfen und Kaminanlagen entwirft, fertigt und aufbaut.

Der Weg hierher

Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition.

  1. 1860

    Gründung am Neustädter Markt in Hildesheim. Eine eigene Lehmkuhle liefert den Ton, die Ofenkacheln werden in der Ofenfabrik im Hinterhof selbst gebrannt. Noch im 19. Jahrhundert ist der Betrieb für seinen Kachelofenbau über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

  2. 1902

    Nach dem frühen Tod ihres Mannes führt die Urgroßmutter den Betrieb – als Frau in einem Männerhandwerk, durch den Ersten Weltkrieg hindurch.

    • Joachim Baule Ofenfabrikum 1900

      Das Fachwerkhaus mit dem alten Ladenschild, daneben ein Ofenbauer bei der Arbeit.

  3. 1945

    Das Firmengebäude wird im Bombenangriff zerstört. Zum Wiederaufbau gehört die erste Ofenausstellung, damals ein Novum.

    • Werkstatt und Betriebsfeierum 1955

      Zwei Gesellen vor der Werkstatt, und die Belegschaft an der Kaffeetafel.

  4. 1960

    Hundert Jahre Ofen Baule. Die Belegschaft versammelt sich vor dem Schaufenster.

    • Hundert Jahre Ofen Bauleum 1960

      Die Belegschaft vor dem Schaufenster am Neustädter Markt in Hildesheim.

  5. 1994

    Joachim Baule übernimmt von seinem Vater. Gelernt hat er den Ofenbau in Süddeutschland, wo der Kachelofen verbreiteter ist.

    • Joachim Baule, damals und heuteum 1980 und heute

      Am gemauerten Kachelofen und Jahrzehnte später am rahmenlosen Panorama-Kamin.

Heute

Bis heute stellt die handwerkliche Kunst des Ofenbaus das Herzstück des Unternehmens dar. Ob Kaminanlage, Kachelofen mit großer Glastür oder Ofen mit Kesseltechnik: unsere Öfen erfüllen individuelle Ansprüche an Design und Technik.

In einem persönlichen Gespräch entwickeln wir das passende Konzept. Auf 250 m² Ausstellungsfläche lässt sich vieles davon vorher ansehen und anfassen.

Für uns ist es gleichermaßen eine Herausforderung wie eine Herzensangelegenheit, für Sie die optimale Lösung zu erarbeiten. Die richtige Ausführung fügt sich dabei in klassische, rustikale oder moderne Feuerstellen – die Bauart richtet sich nach dem Raum, nicht nach einer Mode.

Joachim Baule führt den Betrieb als Ofenbaumeister. Der Meisterbrief ist bei einem zulassungspflichtigen Handwerk die Voraussetzung dafür, überhaupt bauen zu dürfen – eingetragen sind wir bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

Eine Heizung soll Wärme liefern, wenn man am Thermostat dreht. Ein Holzofen gibt darüber hinaus Strahlungswärme, Atmosphäre und ein gutes Stück Unabhängigkeit von Öl und Gas. Im Wohnraum ist er außerdem das Stück, auf das der Blick fällt.

Nach der Ölkrise Ende der siebziger Jahre kamen Öfen und Kamine zurück – davor galt Heizen mit Holz als altmodisch, Öl war billig und die Zentralheizung neu. Seit etwa 25 Jahren sind Öfen zudem gestalterische Möbel und nicht nur Wärmequellen.

Das Handwerk hat Joachim Baule in Süddeutschland gelernt, wo der Kachelofen- und Kaminbau verbreiteter ist. Die beruflichen Kontakte von damals bestehen bis heute und ergänzen das Wissen über die Speicherbauweise der Öfen.

Das Geschäft liegt zentral zur Innenstadt. Aus dem Schaufenster fällt der Blick auf die Lamberti-Kirche und auf das Treiben des Wochenmarktes.

Inhaber
Joachim Baule
Eingetragener Handwerksbetrieb
Ofen- und Luftheizungsbauer, zulassungspflichtiges Handwerk nach Anlage A Nr. 2 zur Handwerksordnung.
Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen(öffnet in neuem Tab)

Feuer anlegen

Die Hand, das Holz, der Griff ans Feuer.